Alle Jahre wieder besteigen die Damen der Welt, kurz nach Frühlingsbeginn, die Körperwaagen im Badezimmer und stöhnen entsetzt auf, wenn die Zahlen in ungewohnt hohe Dimensionen steigen. Der Winterspeck löst jährlich einen Diätwahn aus, damit die Fettpölsterchen für die Sommersaison verschwinden, wenn sich frau wieder im Bikini präsentieren will. Nicht selten wird dabei auf ungesunde oder nur kurzfristig helfende Methoden zurückgegriffen, die in allgemeinen Irrtümern begründet sind.
Wer beispielsweise Abnehmen mit einer Diät gleichsetzt, der irrt, denn Experten raten dazu, vielmehr nur geringe Änderungen im alltäglichen Ernährungsplan durchzuführen. Das ist besser als abrupt jegliche fetthaltige Nahrung aus dem Programm zu streichen, was meistens dann auch nur ein paar Wochen anhält. Letztendlich muss zweifellos die aufgenommene Energiemenge reduziert werden, aber dies sollte nur in einem gewissen Rahmen stattfinden, sodass man sich nach jeder Mahlzeit immer noch gesättigt fühlt.
Damit ist ein weiterer Irrtum aufgedeckt: Die Wunschfigur lässt sich im seltensten Fall durch drastische Reduzierung der Nahrungsmenge erreichen. Es geht vielmehr um das “was”, als um das “wie viel”. Wer weniger isst, um abzunehmen, erreicht höchstens eine Heißhungerattacke.
Allgemeinhin stehen Obst und Gemüse hoch im Trend wenn das Körpergewicht fallen soll. Hierin liegt jedoch ein weiterer Fehler, denn wer Obst zwischen den Mahlzeiten isst, stärkt zwar das Immunsystem, fördert aber nicht den Weg zur Wunschfigur wenn der restliche Ernährungsplan unverändert bleibt.
Denn auch Obst besitzt Furchtzucker, sodass sich auch ein Apfel unter Umständen als überflüssiger Kohlenhydratlieferant erweisen kann und Gleiches gilt für Saftschorlen. Diese gelten allgemeinhin als wahre Hilfen beim Abnehmen doch im Endeffekt sorgen sie weder für das Sättigungsgefühl, noch für eine schlankere Figur durch ihren hohen Kaloriengehalt.